Schuttertäler Kammermusik
ensemble andrea gabriel ophelia lukas julia megan

Das Ensemble

Die erste Schuttertäler Kammermusikwoche fand im Januar 2008 auf Initiative von Nina Neuendorff und Andrea Gehring statt. Seitdem treffen sich jeden Sommer junge professionelle Musiker in Schuttertal, um neue Konzertprogramme einzustudieren und in der Region aufzuführen. Ziel ist es, neben beliebten 'Klassiker' des Kammermusikrepertoires auch ungewöhnlich und grösser besetzte Werke zu Gehör zu bringen, die ansonsten nur selten im Konzert zu erleben sind. Die Besetzung des Ensembles richtet sich nach dem jeweiligen Programm. Zu einem festen Stamm aus Musikern werden immer wieder Gäste eingeladen.

Haben Sie Lust, im nächsten Sommer ein Konzert mit uns zu veranstalten? Möchten Sie nur einen Teil unseres Ensembles für eine Veranstaltung buchen? Wir freuen uns über Ihre Fragen, Anfragen oder Unterstützung, wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen.

Emilio Vicente Argento

Lukas Wiegert

Lukas Wiegert wurde 1986 in Oberkirch/Baden geboren und begann im Alter von 13 Jahren Fagott bei Prof. Karl-Otto Hartmann zu lernen. Bereits im Alter von 16 Jahren spielte er im Jugendorchester Baden-Baden, in welchem er auch solistisch tätig war. Im Jahr 2006 nahm er sein Fagottstudium bei Prof. Jörg-Michael Thomé an der HMT Leipzig auf. Er ist Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie und nahm 2009 als Stipendiat an der Gustav-Mahler-Akademie teil. Im Februar 2010 ist Lukas als Stipendiat bei Villa Musica aufgenommen worden. Seit dem Frühjahr 2009 spielt Lukas in dem Holzbläserquintett ‚5 Beaufort’, mit dem er beim Hochschulwettbewerb in Leipzig den 3.Preis und Sonderpreis errang, sowie beim Deutschen Musikrat Wettbewerb 2010 im März die 2. Runde erreichte. Seit der letzten Spielzeit ist Lukas als Akademist im Gewandhausorchester Leipzig verpflichtet. Er spielt seit 2009 bei der Schuttertäler Kammermusikwoche.

Megan Chapelas

Die Geigerin Megan Chapelas wurde in Victoria/Kanada geboren und erhielt ihren ersten Unterricht mit sechs Jahren. Als Schülerin von Sydney Humphreys bekam sie verschiedene Preise als Solistin und Kammermusikerin. Das Studium führte sie zuerst nach Montréal an die Schulich School of Music der McGill-Universität, weiter zu Ian Swensen und Mark Sokol an die San Francisco Conservatory und letztlich nach Hamburg, wo sie 2006 ihr künstlerisches Diplom in der Klasse von Prof. Andreas Röhn abschloss. Als Kammermusikerin trat sie 2001 beim internationalen Kammermusikfestival in Montreal und mehrmals im Rahmen des Europäischen Musikfests Stuttgart auf. Des weiteren besuchte sie Meisterkurse bei Mitgliedern der Tokyo-, St. Lawrence-, Emerson-, Cleveland-, Petersen-und Neuseeland- Streichquartette, sowie bei Prof. Stephan Picard, Adelina Oprean und Ani Kavafian. Erste Orchestererfahrungen sammelte Megan Chapelas im Vancouver Symphony Orchester und beim NDR-Sinfonieorchester Hamburg. Nach zwei Jahren als stellvertretende Stimmführerin der 2. Violinen im Philharmonischen Staatsorchester Mainz und einer vielseitigen Aushilfstätigkeit tritt sie zu Beginn der nächsten Spielzeit eine Stelle als Stimmführerin der 2. Violinen am Staatstheater Darmstadt an. Seit 2008 spielt Megan Chapelas regelmäßig bei der Schuttertäler Kammermusikwoche.

Andrea Gehring

Die aus Schuttertal stammende Kontrabassistin begann ihr Studium bei Prof. Ovidiu Badila in Trossingen und nahm von dort aus an einem Austauschprogramm an das Welsh College of Music in Cardiff teil. Danach wechselte sie an die Musikhochschule Köln zu Prof. Veit-Peter Schüssler, wo sie auch Preisträgerin beim dortigen Kontrabasswettbewerb war. Nach der Mitgliedschaft im European Union Youth Orchestra und eines Stipendiums bei der Thy-Chambermusic- Masterclass (2003 in Dänemark) sammelte sie in zahlreichen professionellen Orchestern Erfahrung; unter anderem dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Staatsorchester Stuttgart, dem Philharmonischen Orchester Amsterdam und dem Gürzenichorchester Köln. Zur Zeit studiert sie Konzertexamen in Köln.

Gabriel Meier

Gabriel Meier studierte an der Musikhochschule Mannheim zunächst in der Klasse von Prof. Waleri Gradow, später bei Prof. Susanne Rabenschlag. In seiner umfassenden Ausbildung schloss er in den Studiengängen Musiklehrer sowie Orchestermusiker und Kammermusik mit der Bestnote ab. Zur Zeit studiert er bei Prof. Susanne Rabenschlag im Zusatzstudiengang Orchestersolist. Meisterkurse bei Waleri Gradow und Roman Totenberg ergänzten seine Ausbildung. Während des Studiums sammelte Gabriel Meier Orchestererfahrung im Orchester des Nationaltheaters Mannheim, im Philharmonischen Orchester der Stadt Heidelberg, in der Jungen Deutschen Philharmonie, der Philharmonie Merck sowie als stellvertretender Konzertmeister im Kurpfälzischen Kammerorchester. Nach Anstellungen bei den Bremer Philharmonikern und am Hessischen Staatstheater Wiesbaden steht er derzeit beim Staatsorchester Mainz als stv. Stimmführer unter Vertrag. Kammermusik ist einer der Schwepunkte seiner Arbeit. Mit dem Semiramis-Quartett besuchte er zahlreiche Meisterkurse, u.a. beim Mandelring-, Fauré- und Verdi-Quartett sowie bei Arnold Steinhardt (Guarneri-Quartett), Valentin Erben (Alban-Berg-Quartett) und Samuel Rhodes (Juilliard-String-Quartet), und wurde 2008 Stipendiat des von Lord Yehudi Menuhin ins Leben gerufenen Vereins "Live Music Now".

Anne Schumacher

Die Cellistin Anne Schumacher erhielt ihren ersten Unterricht in ihrem Heimatland am Conservatoire de Musique de la Ville de Luxembourg sowie am Conservatoire Rachmaninoff in Paris. Sie absolvierte 2001 ihren „Prix Supérieur“ wo sie den ersten Satz des Konzertes von Edward Elgar mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg als Abschluss in der Villa Louvigny interpretierte. Anschließend studierte sie von 2001 bis 2004 in London an der Guildhall School of Music & Drama in der Klasse von Louise Hopkins. Danach erfolgte ein Wechsel zu Prof. Roland Kuntze an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim. 2005 gründete Anne Schumacher das „Semiramis-Quartett“, mit dem sie das Zusatzstudium Kammermusik bei Prof. Susanne Rabenschlag absolvierte. Sowohl ihren Hauptstudiengang Violoncello als auch das Zusatzstudium schloss sie mit Bestnote ab. Das anschließende Master-Studium bei Prof. Martin Ostertag an der Hochschule für Musik in Karlsruhe beendete sie mit Auszeichnung. Darüber hinaus gaben ihr Künstler wie Ivan Monighetti, Claus Kanngiesser, Oleg Kogan, Rudolf Gleißner, Ragna Schirmer, Zoltan Paulich, Frank-Michael Guthmann, Sir Colin Davis weitere künstlerische Impulse. Mit dem Semiramis-Quartett belegte sie diverse Meisterkurse und erhielt Anregungen durch das Verdi-, das Fauré- und das Mandelring-Quartett. Zudem wurde sie regelmäßig von der Stiftung „Live Music Now“ zu Konzerten eingeladen und konzertierte u.a. in Kammermusikprojekten der Stiftung Villa Musica, auf Schloss Engers in Deutschland, in der Banque de Luxembourg und im Rittersaal des Schlosses Mannheim. Durch ein Stipendium der Rhein-Neckar-Akademie im Jahr 2005/2006 konnte Anne Schumacher Orchestererfahrung im Kurpfälzischen Kammerorchester, im Philharmonischen Orchester Heidelberg, in der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und am Nationaltheater Mannheim sammeln. Anschließend wurde sie am Nationaltheater Mannheim für weitere drei Jahre engagiert. Und spielt seitdem regelmäßig im Orchester der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz und im Sinfonieorchester SWR Baden-Baden und Freiburg. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen die Geigerin Judith Calvelli-Adorno und die Pianisten Pauliina Tukiainen und Dominik Winterling.

Ophelia Dieter

Ophelia wurde am 27.8.1987 in Stuttgart geboren. Ihren ersten Oboenunterricht erhielt sie im Alter von 11 Jahren, zunächst bei Georg Schwarz, später bei Irene Reiser und Anne Angerer. Seit dem WS 06/07 studiert sie in der Klasse von Prof. Christian Wetzel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn-Bartholdy“ Leipzig und setzt dies 2008 mit Prof. Wetzel an der Musikhochschule Köln fort. Im akademischen Jahr 2009-2010 absolvierte sie ein Auslandstudium an der Royal Academy of Music London in der Klasse von Celia Nicklin und Tess Miller. In dieser Zeit gewann sie dort den „Leila Bull Oboe Prize“ der Royal Academy of Music London. Englischhornunterricht erhielt sie in Leipzig bei Gundel Jannemann-Fischer, sowie in Köln bei Michael Sieg. Ophelia war Stipendiatin der Moritzburg Festival Academy im Jahr 2010 und der „Woche der Begegnung junger Musiker“ bei den Schwetzinger Festspielen 2011. Desweiteren wirkte sie 2009 bei der CD Aufnahme der Cello-Konzerte von Duport mit der Hofkapelle Weimar und Prof. Peter Hörr (Cello und Leitung) mit. Sie war Mitglied des Landesjugendorchester Baden-Württemberg und der Jungen Philharmonie Niederrhein. Aushilfsweise wirkte sie beim Mitteldeutschen Kammerorchester, der Jungen Deutschen Philharmonie, dem Ensemble Villa Musica und der Rheinischen Staatsphilharmonie Koblenz mit. Zahlreiche Meisterkurse, u.a. bei Christian Wetzel, Kai Frömbgen, Clara Dent, Emmanuel Abbühl, Jacques Thys und Jonathan Kelly, ergänzen ihre Ausbildung. In der Spielzeit 2011/12 wird sie bei den Bochumer Symphonikern spielen.

Judit Peters

Die gebürtige Ungarin hat von 2002 – 2008 in Budapest an der Franz Liszt Musikakademie bei Prof. Adam Friedrich studiert. Im Jahr 2005 kam sie im Zuge eines Erasmus-Stipendiums nach Stuttgart und entschied sich parallel an der Musikhochschule Stuttgart bei den Professoren Christian Lampert, Wolfgang Wipfler und Erich Penzel zu studieren. Sie hat an beiden Universitäten einen Abschluss erhalten. Während des Studiums hat sie intensiv mit festen Ensembles gearbeitet. Mit dem Blechbläserquintett „ Bellon Brass“ gewann sie im Jahr 2005 den 2.Preis beim „Landeswettbewerb für Blechbläserquintett“. 2007 war sie als Wechselhornistin im Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz angestellt. Seit 2008 ist sie beim Theater und Philharmonischen Orchester Heidelberg angestellt.